Argumentationstraining

Wutbürger

Solche und andere Sätze kennt jeder. Sie treffen uns meist unvorbereitet, machen sprachlos. Das kann in der eigenen Familie (etwa bei Geburtstagen/Festen) vorkommen, im Kollegenkreis, in der Nachbarschaft, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf dem Markt, beim Sport … Eigentlich überall, wo wir uns bewegen. Wenn man nicht besonders schlagfertig ist oder die passenden Fakten präsentieren kann fühlt man sich hilflos. Diskriminierende Aussagen machen wütend, sprachlos. Man will ja gerne etwas erwidern – aber was?

Dabei geht es nicht nur darum, rassistischen, menschenverachtenden Äußerungen Paroli zu bieten, sondern auch den eigenen Standpunkt deutlich zu machen. Sich nicht mit der eigenen Meinung verstecken.

Will mein Gegenüber eigentlich offen und ehrlich mit mir diskutieren? Oder vor allem seinen eigenen Frust loswerden – die Ungerechtigkeit der Welt oder die gefühlte Benachteiligung in seinem Leben beispielsweise Flüchtlingen in die Schuhe schieben?

Das Argumentationstraining gegen Vorurteile und Rassismus will helfen, solche geschilderten Situationen besser zu bewältigen.

Wir legen viel Wert auf ein abwechslungsreiches, interaktives Training. Die psychologischen Hintergründe solcher Parolen werden erarbeitet. In Rollenspielen erfahren wir die Wirkung solcher Parolen und versuchen dagegen zu halten. Körperübungen vertiefen die erarbeitenden Erkenntnisse.

Am Ende des Trainings nehmen die Teilnehmer viele Eindrücke mit – auch über die eigenen Vorurteile. Und einen Katalog an Handlungsmöglichkeiten, den es gilt zu erproben und zu vertiefen. Denn nicht jede Strategie passt zu jedem.

Die Trainings werden auf die Bedürfnisse der Gruppe abgestimmt. So gibt es auch spezielle Trainings für kommunalpolitisch Aktive (insbesondere auch Frauen) und auch Trainings gegen Antisemitismus.

Dominosteine
Stop!